Die Burg Everstein

Großer und Kleiner Everstein bei Negenborn

 

Zwischen Bevern und Negenborn erstreckt  sich der lange Rücken des Burgberges, an dessen östlichen Ende zwei steile Kuppen aufragen: der Große und der Kleine Everstein. Hier oben stand früher die Stammburg der Grafen von Everstein. Nur wenige Mauerreste sind von der Befestigung übriggeblieben. Beide Burganlagen sind von tiefen in den mürben Kalkfels eingeschnittenen Gräben umgeben. 

Der Everstein wird urkundlich 1226 erstmals erwähnt. Mit dem Aufstieg der Welfen im 13. Jahrhundert war der Abstieg der Eversteiner verbunden, die mit den Herzögen von Braunschweig ständig in Fehde lagen. Nachdem die Stammburg 1284 an die Welfen fiel, mussten die Eversteiner 1408 auch den Rest ihres Territoriums an die Braunschweiger übereignen.  

Die militärisch bedeutungslos gewordene Burg wurde 1493 niedergerissen. Die Steine fanden zum Teil Verwendung beim Bau des Schlosses Bevern. Aus dem zur Burg gehörenden Gericht entstand das direkt an der Weser gelegene Amt Forst.

 

 

 

 

 

 

Everstein